Archive for November, 2006

Sonntag

Wednesday, November 22nd, 2006

@Sascha: Dank auch dir für deine Glückwünsche.

Eine Feier in einem etwas größeren Rahmen ist erst im Januar vorgesehen, da ich offiziell natürlich erst in vier bis sechs Wochen mein Zeugnis erhalten werde und ich Allen durch die frühzeitige Kenntnisnahme des Termins, die Gelegenheit geben möchte, sich zeitlich darauf einrichten zu können. Am Sonntag in einer gepflegten Restauration ein helles Blondes zu kredenzen, dagegen habe ich jedoch durchaus nichts einzuwenden. Im Moment bin ich damit beschäftigt den Passierschein A 38 zu besorgen, aber ich habe Hoffnung am Freitag das “Haus das Verrückte macht” vorerst das letzte Mal besuchen zu müssen. Lass uns Sonntag festhalten, und wer mag, ist herzlich eingeladen vorbeizukommen.

Grüße, Andreas

Ich habe fertig

Tuesday, November 21st, 2006

Hallo zusammen !

Heute habe ich die Arbeit abgegeben und mich exmatrikulieren lassen, bin also vom heutigen Tage an kein Student mehr.

@Ralf: Habe dir eine email mit der Adresse geschickt, auf der sich der Vortragsmittschnitt befindet. Ist sie angekommen ?!

Berlin im Januar

Sunday, November 19th, 2006

Hallo zusammen!

Nur ganz kurz @Sascha, @Andreas und @lle @anderen Interessierten: Natürlich könnt Ihr mich- und ich fürchte, ich wiederhole mich – gerne und nahezu jederzeit besuchen. Um welches Wochenende im Januar geht es denn? Ich hoffe ein wenig, dass es in der zweiten Monatshälfte liegt. Nach meinem Umzug innerhalb Berlins habe ich zwar ein wenig mehr Platz, aber für den ganzen Lesekreis wird es, was Übernachtungen angeht, sehr eng und eigentlich suche ich tatsächlich schon wieder was Neues. Aber ein Jahr werde ich mit Sicherheit in meinem neuen Domizil bleiben. Aber auch wenn ich nicht allen eine Schlafstääte anbieten kann, würde es mich sehr freuen, wenn möglichst viele kommen könnten.

Und was Weihnachten angeht: Ja, ich werde in der Nähe sein und wir können uns gerne in Bielefeld treffen. Besagtes Café kenne ich zwar zugegebenermaßen nicht, aber in Berlin gewöhnt man sich eh daran, von vielen Dingen höchstens einmal gehört zu haben…

Beste Grüße,

Phil 

Spät, aber mit guten Nachrichten …

Monday, November 13th, 2006

Allerwertgeschätzteste Lesekreisler!

Ich darf mich auf diesem Wege herzlich für meine späte Zuschaltung entschuldigen, aber ich habe eine sehr gute Ausrede: Am vergangenen Donnerstag hat meine Philosophieabschlußprüfung stattgefunden und ich bin höchlich mit deren Ausgang zufrieden, was ich natürlich auch dem Umstand danken kann, mich vorher ein wenig intensiver in die Arbeit vertieft zu haben. Wer also fragen zu Machiavelli und seinen Werken ‘Principe’ und ‘Discorsi’ hat, darf sich ab sofort an mich wenden – beides kreis(s)t noch frisch in meinem Kopfe.
Ferner besteht für mich derzeit noch ein wenig Nachholbedarf hinsichtlich des Lesens aller bisher von Euch so fleißig verfaßten Beiträge; dieselben überfliegend habe ich jedoch Eure (jedenfalls Philipps) Absicht ausgemacht, gemeinschaftlich nach Zürich zu reisen. Ich schließe mich diesem Anliegen mit uneingeschränkten Enthusiasmus an, werde allerdings innerhalb dieses Jahres nicht mehr für längere Reisen zur Verfügung stehen. Ende Januar bis Anfang Februar steht meine nächste Abschlußprüfung auf dem Programm – soll heißen: Ich könnte erst im Februar in die Schweiz fahren/fliegen. Das einzige noch freie Wochenende im Januar habe ich mir für eine Fahrt nach Berlin vordisponiert (wiederum an Philipp: Ja, das ist eine Drohung …. ;)), wohin ich mit einer Euch nicht bekannten Kommilitonin aus London, die sich zur Zeit in Wien aufhält, reisen und bei der Gelegenheit Philipp und meine sonstigen, in Berlin befindlichen, Londoner Leute besuchen möchte. Auch wenn ich prinzipiell keine Einwände mehr gelten lasse, möchte ich Dich, Philipp, bitten, mir mitzuteilen, wie Dir das vorkommt. Allen übrigen schlage ich, sofern das in Euren Zeitplan paßt, vor, rechtzeitig mit mir Rücksprache deswegen zu halten – abzüglich Natashas und meiner Person sind noch maximal drei Plätze im Wagen zu vergeben.
Ferner hoffe ich, daß Ihr Euch alle über Weihnachten bei Euren jeweiligen Familien aufhaltet und schlage ein Treffen zwischen Weihnachten und Neujahr in Bielefeld (u.U. im Café Kunst) vor.

Soviel meinerseits. Euch allen eine schöne Woche, bei allen Projekten alles Gute und auf ein baldiges Wiedersehen!

Euer Sascha

Über den Vortrag

Friday, November 10th, 2006

Ein, zwei Punkte des Vortrages fand ich sehr interessant: zum Beispiel seine These, dass die grundlegende Theoriebildung in der Psychologie auf  “falschen” Abstraktionen beruht. Die Kategorie “Verhalten” sei zum Beispiel eine falsche Abstraktion, da sie das unwesentlichste dessen was verschiedene Handlungen gemein haben, zu einer Oberkategorie zusammenfasst und alles was den Kern, das Wesentliche dieser Handlung ausmacht nicht berücksichtigt. Wenn sich zum Beispiel jemand selbst suizidiert, Mann und Frau miteinander kopulieren und sich der Durchschnittsarbeitnehmer morgens seine Brötchen kauft, dann ist die Gemeinsamkeit dieser Handlungen die, dass bei allen dreien “etwas passiert”, alles ist Verhalten. Damit ist das Wesentliche der Handlungen aber getilgt. Mit diesem Trick machen sich Psychologen dann für alle menschlichen Handlungen zuständig, denn alles ist Verhalten, ohne auf das Wesentliche dieser Handllungen eingehen zu müssen.Weitere Punkte waren die Kritik der quantitativen Methoden, der Vorwurf einer tautologischen Vorgehensweise bei der Variablenbildung, der Determinismus in der Psychologie der funktional auf die Manipulation und Kontrolle von Mensch und Bedingungen ziele, die Deindividualisierung durch Theorie, Psychotherapie als Mittel der Anpassung von Individuen an den Status Quo und die Objektunbezogenheit von Therapien, die er als bersonders perfide Schweinerei ansah.

Problematisch fand ich, dass der Redner sehr laut war, dass er doch einiges stark durcheinander brachte, z.B. unterschied er nicht zwischen akademischer Psychologie und außeruniversitärer Psychoanalyse, und seine These, alles leite sich aus dem Ökonomischen ab war schon sehr bedenklich. Zum Schluss wurde er von einer Zuhörerin gefragt wie es denn mit posttraumatischen Belastungsstörungen, zum Beispiel nach einer Vergewaltigung, aussehen würde, ob die sich denn auch aus dem Ökonomischen ableiten wurden ? Da hieß es dann von oben plötzlich, der Hausmeister bitte darum die Veranstaltung zu beenden, da er abschließen und “Feierabend” machen wolle. Nur: Einen Hausmeister hat niemand gesehen. Besonders erheiternd waren die Reaktionen von einer Psychologiestudentin und einem Psychologiestudenten (nicht meine Wenigkeit). Nach Beendigung des Vortrages meldete sich die Studentin. Sie lief puterrot empört an und sagte mit quieckiger Stimme: “Ihr Vortrag ist absolut lächerlich.”. Auf die Frage was den genau an dem Vortrag lächerlich gewesen sein soll wußte sie zugegebenermaßen nichts zu erwidern, aber dass er lächerlich war, das stand für sie einwandfrei fest, auch wenn ihr die Gründe noch fehlten. Der Student kam 10 Minuten vor Schluß und beschimpfte den Redner in einer Tirade, ohne den Vortrag überhaupt vollständig gehört zu haben. Wie ihr seht habe ich mich köstlich amüsiert … Besser als jede Talkshow mit Birte Karalus …

Besitze übrigens einen Mitschnitt des Vortrages (an einer anderen Uni) in digitaler Form. Wer daran Interesse hat, sage Bescheid und schicke ihn dir/euch zu.

An diesem Wochenende nehme ich den Feinschliff meiner Arbeit vor, und Dienstag werde ich meine offizielle universitäre Ausbildung abgeschlossen haben. Für eine Gratulation ist es also noch zu früh…

@Phillip  Danke nochmal für deine schnelle Rechtschreibkorrektur !

Grüße an jeden einzelnen von euch,

 Andreas

  

 

Repräsentation emotionaler Gesichtausdrücke

Thursday, November 9th, 2006

Tja, da haben wir es ja schon: Da ist der Textsatz in Gestalt einer nicht eingeplanten Zeilenumbruchs meiner abstrakten Repräsentation eines emotionalen Gesichtsausdruckes (Smiley “:)” ) in die Quere gekommen…

Das Münsterland und die Humanethologie

Thursday, November 9th, 2006

Hallo zusammen!

Hoffe, es geht Euch allen gut. Bei mir läuft alles so vor sich hin. Ich suche immer noch einen passablen und einigermaßen intelligenten Nebenverdienst und versuche nebenbei meine “Diss.” ein wenig voran zu bringen.

Jedenfalls habe ich festgestellt, wie klein doch die akademische Welt ist: “Kritik der Psychologie” ist ein Vortragsthema in diesen Tagen auch an der TU und Prof. Schievenhöfel wird wahrscheinlich auch in meinem kleinen Dezembervortrag vorkommen.  Es wird zwar niemand von Euch kommen können, aber eine kurze Ankündigung findet sich unter

http://www.berlingesturecenter.de

Es geht dabei auch um die Wirkung emotionaler Gesichtsausdrücke. Andreas kennt sich damit ja prima aus : )

Was ein möglichen Treffen im Münsterland angeht, von dem hier die Rede war: Das klappt bei mir wahrscheinlich erst in den Semesterferien. Nichts gegen das Münsterland, aber Zürich würde mich ja doch etwas mehr reizen. Ich nehme an, dass das bei Robert mit der Stelle geklappt hat/klappen wird. (Ich weiß nicht genau, wie der Sand der Dinge ist.)

So viel für nun. Ich muss jetzt gleich zu meinem Doktorvater und ihm beichten, dass ich immer noch nicht weiß, was eine Geste ist…

Beste Grüße, Phil

Heutiger Vortrag

Tuesday, November 7th, 2006

Hallo zusammen !

Habe soeben erfahren, dass heute Abend um 19 Uhr ein Vortrag in H6 mit dem Thema “Kritik der Psychologie” gehalten wird. Dem möchte ich mich als Noch – Studierenden dieses Faches nicht entziehen, auch wenn der professorale Referent von der neomarxistischen Arbeitsgruppe “Analyse und Kritik” eingeladen wurde und man üblicherweise auch nicht an dem Ast sägt, auf dem man sitzt … Die Ankündigung kommt zwar sehr spät, aber vielleicht hat einer der drei  weiteren Bielefelder “Zurückbebliebenen” Interesse daran, sich den Vortrag anzuhören und liest meine Nachricht zur rechten Zeit. Besonders gespannt bin ich jetzt schon auf die Frage, was der Vortragende unter “die Psychologie” zu verstehen gedenkt….

 @Ralf: Ein Treffen des Lesekreises auch in Münster abzuhalten unterstütze ich. Terminlich anbieten würde sich besonders der Dezember, da zu dieser Zeit der Weihnachtsmarkt dort lockt, der atmosphärisch und in Bezug auf den Konsum mehr zu bieten hat als die lieblose Aufstellung von Wurstbuden in Bielefeld.

Grüße,

Andreas

Neues aus Münster

Wednesday, November 1st, 2006

Hallo!

In Zürich würde ich auch gerne ein Lesekreistreffen besuchen und ein
bischen schweizer Luft schnuppern! Ich hoffe aber ihr kommt auch alle mal
ins Münsterland! Ich habe hier kürzlich (wieder) einen Vortrag von Prof. Roth
gehört: Evolution des Gehirns – Evolution des Geistes. Er hat (mit seiner Frau!)
alle möglichen Tierstudien zur Bewusstseinsfrage studiert und die Unterschiede zum
menschlichen Gehirn heraus gearbeitet… Das Ergebnis war -> Der Mensch unterscheidet sich
durch die Fähigkeit zur komplexen Sprache (Aristoteles lässt grüßen). Fähigkeit zur
einfachen Sprache (Affen) und Ich-Bewusstsein (Elefanten) konnte man aber auch bei
Tieren feststellen.
Damit ist das Broca-Areal in den Mittelpunkt des Interesses gerückt worden – ein Areal im Gehirn, dass
besonders für die Sprachfertigkeiten des Menschen verantwortlich gemacht wird.
Viel neues hat der Vortrag insgesamt nicht gebracht, aber es soll in Anlehnung an die Neuro-Thematik
eine Studie mit rennomierten Psychoanalytikern geben!
Sonst bin ich wieder im Semesterstress und habe am Freitrag mein Urogenital-Testat bestanden ;-)!

Viele Grüße und schon mal Glückwunsch an Benjamin zum neuen Job – bin gespannt!

Euer Ralf