Archive for March, 2007

Lesekreis malheur

Thursday, March 22nd, 2007

Wie wohl alle Lesekreis-Mitglieder mitbekommen haben ist unser
geplantes Treffen in Zürich in einer sehr unglücklichen Situation
geendet. Wir hatten ja bei unserem alljährlichen Weihnachtsessen
den 23. als Termin festgehalten und nun alle ganz unterschiedliche Gründe
diesen Termin nicht wahrnehmen zu können.

Ich finde es sehr schade, dass wir uns nicht gesehen haben und unser
Vorhaben einmal wieder gemeinsam an einem Text zu arbeiten damit noch nicht umsetzen konnten.
Ich hatte, wie bereits angekündigt, mit Sascha über die Umstände des Zürichs-Treffens gesprochen
und angedeutet, dass auch ich wohl verhindert sein werde.

Nun möchte ich mich hiermit – besonders bei Robert – entschuldigen, der sich offenkundig viel Mühe
gemacht hat mit unserem Treffen. Ich hätte sicherlich persönlich und klarer absagen können, auch wenn
ich selbst noch bis zu meiner Nachricht am 08. glaubte evtl. kommen zu können.

Da sich diese Widrigkeiten nun leider nicht mehr beheben lassen hoffe ich, dass wir in Zukunft wieder reger und
regelmäßiger kommunizieren und unser Treffen spätestens im Herbst ein Erfolg wird!

Beste Grüße,

Ralf

PS: Der während unserer Lacan-Phase 😉 entstandene Text von Dr. Jürgen Buchmann “Lacan à la lettre”
ist übrigens mittlerweile im Riss erschienen. Beziehen könnt ihr die Nr. 63 – Alienation und Separation
über den Buchhandel für 15,-!

Lebenszeichen

Thursday, March 8th, 2007

Hallo lieber Lesekreis!

Wie die Überschrift schon verkündet lebe ich noch, komme sogar ins Internet und
naja… das Schreiben scheint noch einigermaßen von der Hand zu gehen.
Ich habe nun das 3. Semester hinter mir und würde euch gern einmal ausführlicher davon berichten.
Vorab: Ich hatte um die 10 Prüfungen (habe irgendwann nicht mehr gezählt) und 1 Hausarbeit (ich weiss,
das ist eigentlich wenig…). Naja ich habe jetzt zumindest den ganzen Präp-Kurs hinter mir und halte den
Schein andächtig in den Händen 😉
Und nach meiner letzten Klausur habe ich ein Wochenende ausgeschlafen (Ferien) und arbeite seitdem (war leider nicht in
BI) im St. Marienhospital in Hamm (Pflegepraktikum die 3.) auf Station 31 (HNO, Gefäß- und Unfallchirurgie).
Da ich in den letzten zwei Ferienwochen dann noch alle möglichen Formalia regeln muss und eine Wohung in Münster suche
bin ich noch nicht großartig zum Planen gekommen. Ich werde am besten mal jmd. Anrufen (vielleicht Sascha, das hatte
ich sowieso vor)?…

@Phillip: Bist du eigentlich grad in Hamm.

Ich muss jetzt wieder los, habe heute Spätschicht…

Beste Grüße,

euer Ralf

Wider die Zwänge der schnöden Materialität

Tuesday, March 6th, 2007

Herzliche Grüße!

Ich schließe mich Andreas Emphase zur Bemühung um einen halbwegs nahen Termin des Lesekreistreffens an. Außerdem weißt Du doch, Philipp, das es zur Philosophenehre gehört, sich von Materialzwängen nicht die vita contemplativa verhageln zu lassen (das steht sinngemäß schon in der Bibel). Falls Du also die Kosten wenigstens teilweise übernehmen und absehen kannst, wieviel Dir zum Glück (und um nichts weniger handelt es sich schließlich beim Ziel unseres Erkenntnisstrebens – will jedenfalls Aristoteles gewußt haben) fehlt, schreib mir doch möglichst bald und ich will sehen ob ich nicht aushelfen kann – ich leihe Dir gern ein paar Euro.

Was das Thema meines Kreisbeitrags angeht, verweise ich noch einmal auf den Umstand, daß ich morgen meine nächste Abschlußprüfung ablegen und erst danach imstande sein werde, mich darum zu kümmern. Darum wird mein Referat wohl auch etwas knapper ausfallen müssen (bitte diesbezügliche Beschwerden zu richten an Dr. des. Torsten Voß, LiLi-Fakultät der Universität Bielefeld 😉 ).

Ferner eine inständige Bitte an Andreas und Markus: Bitte, bitte verlegt Euren Kinski-Abend um einen Tag vor oder an das folgende Wochenende! Ich möchte sehr gern daran teilnehmen, habe aber ausgerechnet am angesprochenen Mittwoch und donnerstags keine Zeit. Ginge nicht vielleicht Dienstag, Freitag oder Samstag? Seid so nett und meldet Euch deshalb! Dasselbe gilt natürlich für evtl. Terminabsprachen, -veränderungen oder -verschiebungen die Zürichreise betreffend. Ich muß nämlich auch in den nächsten Tagen meine Zugfahrten buchen und täte das höchst ungern umsonst.

Sis felix!
Sascha

Wahrhaft Tragisches

Monday, March 5th, 2007

Hallo zusammen!

Haben Ralf, Markus und Benjamin schon in die Terminplanung eingewilligt? Ich frage aus zwei Gründen. Der eher harmlose Grund ist, dass ich es sehr wichtig finde, dass wir als zumindest annähernd vollständiger Lesekreis zusammenkommen.

Der weitaus tragischere Grund ist, dass sich bei mir mittlerweile ein ernsthaftes Finanzierungsproblem eingestellt hat. Mein Arbeitseinsatz im Museum hat sich aus Gründen der Bürokratie entgegen meinen Planungen um sechs bis acht Wochen verschoben und das hat zur Folge, dass die Finanzierung der Fahrt nicht mehr gesichert ist, da ich im März auch noch eine weitere sehr wichtige Reise vor mir habe, die meinen Aufenthalt in Zürich eh ein wenig verkürzt hätte.

Auch wenn unser letztes Treffen schon über ein Jahr zurückliegt, wäre mir daher eine Verschiebung auf die nächsten Semesterferien sehr lieb. Aber einige haben sich vielleicht schon sehr darauf eingestellt und die Zeit zwischen unseren Sitzungen wird dann wahrhaft lang. Es ist aber sicher keine Katastrophe, wenn dieses Treffen ohne mich stattfindet. Meinen kleinen Vortrag kann ich Euch zuschicken. Und die mir liebe Schweiz muss dann wohl noch etwas auf mich warten. Es tut mir ausgesprochen leid, dass dies so rasch kommt: Es hat mich selbst ziemlich überrascht.

Im übrigen: Heute hat Pier Paolo Pasolini Geburtstag und daher kommt Edipo Re im Fernsehen (rbb). Ich kenne den Film nicht und vermute, dass er schwere Kost ist. Aber Kultur besteht ja in Überforderung…